Bilder der Krippenausstellung vom 02.12.2018


(c) aller Bilder liegt bei J. Kübler

 

Die Ipf- und Jagstzeitung schrieb am 03. Dezember:

Krippenausstellung sprengt alle Rekorde

Auf große Resonanz stieß die Krippenausstellung im Rathaus.
[...]
Der heimliche Favorit auf dem Nikolausmarkt war heuer die große Krippenausstellung im Bürgersaal des Rathauses. „Wir hatten noch nie so viele Besucher auf der Ausstellung wie in diesem Jahr“, meinte Joachim Kübler, Hobby-Krippenbauer und Liebhaber schöner Krippenfiguren. Mit seiner vier Meter langen Krippenlandschaft beeindruckte Kübler das Publikum. „Eine Krippe schöner als die andere“, meinte auch Eberhard Viert aus Westhausen, der dem Organisator der Krippenausstellung, Hans-Peter Wettemann, zu der gelungenen Ausstellung gratulierte. Erstmals konnten die Besucher bei einem Rundgang im Erdgeschoss des Rathauses die Werke der Kunsthandwerker bewundern. [...]

© Martin Bauch, Ipf- und Jagstzeitung 03.12.2018

 

 

Die Schwäbische Post schrieb am 04. Dezember:

1200 Besucher bei Krippenausstellung

Mit gut 30 verschiedenen Exponaten erwies sich die fünfte Krippenausstellung in Westhausen einmal mehr als Publikumsmagnet.

Einen Besucheransturm hat die Krippenausstellung am Nikolausmarkt in Westhausen erlebt. Die Organisatoren Hans-Peter Wettemann und Joachim Kübler werteten dies als großen Erfolg, der alle Erwartungen übertraf. 1200 Besucher und damit doppelt so viele wie im Vorjahr wollten die 30 Kunstwerke bestaunen, die Krippenfreunde aus Westhausen ausstellten. Teilweise dicht gedrängt standen Menschen aus Nah und Fern um die Exponate. Am Sonntag glich der Bürgersaal eher einer riesigen Krippenlandschaft mit dem Zauber der Heiligen Nacht.

Bewundert wurden die einfallsreichsten Baustile der Krippen mitsamt ihren Figuren aus Holz, Wachs, Ton, Papier oder Kunststoff. Dabei galt es schon auch mal genauer hinzuschauen, denn bei der kleinsten Weihnachtskrippe passte die Heilige Familie gerade mal in eine Walnuss-Schale. Kaum größer, in einem ausgehöhlten Baumstamm, zwängten sich Maria und Josef im Dunkeln eines Bergwerks um das Jesuskind.

Dagegen war die orientalische Weihnachtskrippe von Joachim Kübler mit ihrer vier Meter langen Landschaft und den 20 Zentimeter großen Südtiroler Figuren kaum zu übersehen.

„So eine Krippe will ich auch mal“, erzählt Elisabeth Siller aus einer Zeit, als ihre Kinder noch klein waren. Die barocken Figuren aus der Kellenrieder Krippenwerkstatt haben es der Rentnerin besonders angetan. „Ich wollte eben welche mit Gesichtern und bunten Stoffgewändern.“ Vor 15 Jahren hat sie sich schließlich Maria, Josef und das Jesuskind angeschafft. Nur ohne Stall. Den haben ihr befreundete Ministranten aus dem Josefstal gebaut. Nach und nach kamen Hirten, eine Schafherde und die Heiligen Drei Könige dazu. Allesamt 35 Zentimeter große Wachsfiguren, die gleich am Eingang zur Ausstellung zu sehen waren.

Anders die Geschichte von Kurt Bilger. Dessen Holzkrippe stand lange Zeit im Heizungskeller und war schon mehr als baufällig, bevor er bei der letztjährigen Krippenschau auf Hans-Peter Wettemann traf. Der hat das Krippen-Handwerk von seinem Großvater und Vater gelernt. Was Wettemann nach mühseliger Arbeit daraus gemacht hat, war sicher nicht nur für Bilger Grund zur Freude.

Schade nur, dass auch die fünfte Krippenausstellung in Westhausen lediglich am Nikolausmarkt zu sehen war. „Wie würden uns wünschen, dass wir einen Raum fänden, wo die Ausstellung länger laufen könnte“, sagte Wettemann in der Hoffnung, irgendwo Gehör zu finden.

© Doris Weber, Schwäbische Post 04.12.2018